Ausbildung / Training

Die Ausbildung unserer Mantrail-Teams obliegt Trainer Peter Büttner. Die Trainingsmethoden hierzu sind maßgeblich von Ulla Massen inspiriert.

In der Regel trainieren wir in kleinen Gruppen (3-5 Hunde). Während dem Training bleiben alle Hunde im Auto, so dass jeder dem gerade Trailenden  hinterher laufen kann. Das jeweils trailende Hundeteam wird stets vom Trainer begleitet, so dass Anweisungen bzw. Hilfen unmittelbar während dem Trail erfolgen können. Eine schriftliche Aufzeichnung aller Trails erleichtert eine kontinuierliche Leistungssteigerung aller Hunde.

Es wird aller größten Wert auf ein passendes Mensch-Hunde-Team gelegt. Auf die Harmonie im Zusammenwirken der Mensch-Hunde-Teams liegt das Hauptaugenmerk. Ohne Zwang und Druck, sondern über Motivation und positive Bestärkung vermitteln wir unseren Hunden die erforderlichen Fähigkeiten. Das Training sollte in entspannter Atmosphäre, ohne Geschrei oder Schikanieren der Hunde statt finden. Mantrailing basiert auf Teamwork zwischen Mensch und Hund. Hunde die auf diverse Prüfungen gedrillt werden, neigen dazu, sich bei jedem Stolpern des Hundeführers und dem daraus resultierenden ungewollten Ruck an der Leine, nach hinten umzudrehen, um "nach dem Grund zu fragen". Das beim Mantrailing unbedingt benötigte selbständige Arbeiten des Hundes, kann somit nicht statt finden. Selbiges gilt für all die Hundeführer, die leider auch heute noch an die Märchen der nach Dominanzstrebenden Hunde glauben und ihre Hunde strikt nach Dominanzprinzipien erziehen.

Beim Hund selbst spielt nach unserer Überzeugung nicht die Rasse, sondern die individuelle Begabung eine Rolle. Wobei erwähnt werden muss, dass Jagdhunde im Vorteil sind, da bei diesen Hunden die Verknüpfung  -das was ich rieche, muss ich unbedingt suchen und finden-  stärker ausgeprägt ist. Trotzdem sind Engagement, Zielstrebigkeit und Arbeitsfreude für Hund und Hundeführer unerlässlich. 

Je nach Entwicklungsstand des Hundes trainieren wir unter anderem:

die Negativanzeige

(war die zu suchende Person überhaupt anwesend?)

den Negativtrail

(die Spur endet plötzlich, da die gesuchte Person z.B. in einen Bus gestiegen ist)

mit kontaminiertem Geruchstoff

(eine dritte Person hat den Geruchsstoff berührt)

mit Sekundärgeruch

(die Versteckperson hat das t-shirt oder das Auto eines Anderen berührt)

den cartrail

(die Versteckperson ist ein Teilstück der Strecke im Auto gefahren)

die Kaltspur

(Trail ist älter als 12 Std., bis zu 7 Tage)

die Identifizierung

(am Fundort des Gesuchten halten sich mehrere Personen auf)